Waterworks-Lamson Fliegenrollen

Ursprünglich für Innovationen aus dem Fahrradbereich bekannt, hat die Firma Waterworks-Lamson mit ihren hoch-innovativen Fliegenrollen fraglos Zeichen gesetzt: Filigran und unfassbar widerstandsfähig, ästhetisch und gleichzeitig kraftvoll. Eine Waterworks-Lamson Fliegenrolle ist zweifellos ein elegantes Leichtgewicht für hohe Ansprüche - und ein Garant für ungetrübten Spaß beim Fliegenfischen!

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Waterworks: Form follows Function

Die Waterworks-Lamson Manufaktur ist kein typisches Unternehmen für Fliegenfischerprodukte. Sie ist in erster Linie Teil der C1 Design-Gruppe mit der Kernkompetenz im Produkt-Design: ein innovatives Ingenieurbüro voller Designer, Techniker und Ingenieure. Kaum zu glauben, aber die Wurzeln führen tatsächlich zurück zur Fahrradindustrie, wo eines der ersten (und besten) Klickpedalsysteme entwickelt wurde. In den frühen 90er Jahren wurde die härteste Herausforderung im Mountainbike-Design in Angriff genommen: Die Entwicklung von Federungssystemen, die unter allen Umständen und bei jedem Gelände auch in Grenzsituationen absolute Kontrolle gewährleisten. Man half bei Waterworks-Lamson regelrecht, das Rad neu zu erfinden, oder zumindest die vorderen Federbeine für Fahrräder. Die Arbeit der C1 Design-Cew hinsichtlich der "Cannondale Bikes" wurde zunächst unter dem Namen "Delta V" und später als "Headshok" bekannt. Headshok war ein innovatives Federungssystem, welches in das Steuerrohr des Fahrrades implementiert war. Es wurde eine deutliche Gewichtsreduzierung sowie eine gute Lenkpräzision mit der Stabilität einer starren Gabel erzielt. Die C1 Design Group kam als Waterworks in den Jahren 1995-1998 zum Fliegenfischen.

Vom Rad zur Rolle

Waterworks begann weitere Produktideen zu entwickeln und warf im Jahr 1995 auch ein Auge auf den Fliegenfischermarkt. Relativ spontan entwickelte der Designer Mark Farris ein Werkzeug, welches in der Lage war, die Sterblichkeitsrate von Fischen durch falsche Handhabung zu minimieren. Sie nannten es den Ketchum-Release, eine Anspielung auf den Namen der Heimatstadt Ketchum, Idaho, in den USA. Dieser Hakenlöser hatte einen durchschlagenden Erfolg. Nach dem Ketchum-Release entwickelte man diverse Tools und Accessoires, fokussierte sich aber schnell auf Fliegenrollen. Dort sah man die größten Entwicklungschancen und das größte Verbesserungspotenzial. Man begann mit einem leeren Blatt Papier und es folgte ein völliges Umdenken bei den Fliegenrollen – bekannt als das "Center Axis Concept". Nun tat sich ein kleines Problem auf: Man war ein Entwicklungsbüro und kein Hersteller. Im späten Jahr 1998 akquirierte man die Firma Lamson. Lamson-Fliegenrollen hatten einen guten Ruf während der 80er und 90er Jahre erworben und galten als die ersten komplett maschinell gefertigten Qualitätsrollen, die man zu einem erschwinglichen Preis bekommen konnte. Mit der Übernahme der Marke Lamson war man nun dazu bereit, eine eigene Produktlinie von unterschiedlichen Fliegenrollen als Waterworks-Lamson auf den Markt zu bringen. Eine Erfolgsstory begann und setzt sich bis heute ungebrochen fort!